Eine Diashow aus Standbildern hat ein Problem: Jedes Bild steht während seiner gesamten Anzeigedauer still. Übergänge helfen nur in dem Moment, in dem ein Foto zum nächsten wird. Soft Effects kümmern sich um den anderen Teil — darum, was in den Sekunden passiert, in denen ein Bild tatsächlich betrachtet wird.
Hier gibt es zwei unabhängige Systeme auf zwei getrennten Einstellungs-Tabs, und man sollte sie auseinanderhalten. Übergangseffekte — 29 davon — gestalten den Wechsel zwischen einem Bild und dem nächsten. Soft Effects wirken, während ein Standbild zu sehen ist. Sie können das eine, das andere, beides oder nichts davon nutzen.
Ken-Burns-Bewegung auf einem Standbild
Die erste Art von Soft Effect ist ein langsamer Zoom und Schwenk über das Bild — jene Behandlung, mit der Dokumentarfilmer Archivfotografien Bewegung verleihen. Eine Landschaft wandert allmählich durch das Bild, statt still zu stehen; ein Gruppenporträt nähert sich sanft an. Auf einem Bildschirm, auf den man über den Tag immer wieder blickt, ist dieses langsame Wandern der Unterschied zwischen Hintergrundbild und etwas, das Aufmerksamkeit hält.
Acht Collage-Layouts
Die zweite Art fügt mehrere Fotos zu einer Komposition zusammen, statt sie einzeln zu zeigen. Acht Layouts stehen zur Verfügung, und sie unterscheiden sich im Charakter, nicht nur in der Geometrie:
- Polaroid-Collage — geneigte Karten mit weißem Rand, mit Dateinamen pro Karte, wenn Einblendungen aktiv sind.
- Verstreute Abzüge — dünn gerahmte Abzüge, ausgelegt wie Fotos auf einem Tisch.
- Kontaktbogen — ein ruhiges Rasterlayout; Dateinamen bleiben von den Karten fern.
- Filmstreifen — eine große, geneigte Filmstreifen-Komposition für einen filmischen Eindruck.
- Weiches Mosaik — ein Mosaik aus gleich großen Kacheln ohne Drehung; klar und modern.
- Verstreuter Stapel — ein geschichteter Stapel von Abzügen mit unterschiedlicher Neigung und Tiefe.
- Überlappender Fotostapel — überlappende Fotos, geschichtet wie Schindeln in einem lockeren Haufen.
- Binäre Teilungs-Collage — ein rekursives Teilungslayout mit einstellbarem Zwischenraum, Schnitt und Überlagerung.
Die Ordnerstruktur entscheidet, ob Collage funktioniert
Das ist der Punkt, den die meisten übersehen. Eine Collage nimmt mehrere Fotos und stellt sie nebeneinander — sie behauptet damit visuell, dass diese Fotos zusammengehören. Zieht die App aus einem einzigen riesigen, unsortierten Ordner, stellt sie bereitwillig eine Geburtstagstorte neben eine Autoreparatur neben einen Screenshot: technisch korrekt, visuell bedeutungslos.
Die Option Collage aus demselben Ordner sorgt dafür, dass alle Fotos einer Komposition aus einem einzigen Ordner stammen. Zusammen mit thematischen Unterordnern — einer je Ereignis, Reise oder Jahr — lesen sich Collagen als zusammenhängende Momente statt als zufällige Auswahl. Der Leitfaden zur Ordnerorganisation beschreibt die Struktur, die am besten funktioniert.
Damit es nicht vorhersehbar wird
Effekte auf wirklich jedem Bild werden zu ihrer eigenen Form von Monotonie. Ein optionaler Zufallssprung lässt manche Bilder völlig statisch, sodass Bewegung und Komposition als Tempowechsel wirken statt als Dauerzustand. Eine kleine Einstellung, die über eine lange Betrachtungszeit unverhältnismäßig viel leistet.
Bilderrahmen für einzelne Standbilder
Unabhängig von der Collage können Standbilder Bilderrahmen erhalten: gezeichnete Passepartouts oder Ihre eigenen transparenten PNG- oder WebP-Overlays, passend zum Seitenverhältnis des Bildes. Während eine Collage mehrere Fotos zu einer Komposition macht, lässt ein Rahmen ein einzelnes Foto wie einen aufgehängten Abzug wirken statt wie eine geöffnete Datei.
Soft Effects einschalten
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Ordner zuerst thematisch organisieren
Fügen Sie im Tab Media Files Ordner hinzu, die nach Ereignis oder Jahr gruppiert sind, statt einer flachen Sammelhalde. Die Collage-Qualität hängt davon stärker ab als von jeder Effekteinstellung.
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Effekte auswählen
Öffnen Sie den Tab Soft Effects und aktivieren Sie Ken-Burns-Bewegung, die gewünschten Collage-Layouts oder beides. Layouts lassen sich einzeln aktivieren — Sie müssen nicht alle acht nehmen.
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Zusammenhalt und Abwechslung einstellen
Aktivieren Sie Collage aus demselben Ordner, damit Kompositionen thematisch geschlossen bleiben, und stellen Sie den Zufallssprung so ein, dass manche Bilder schlicht erscheinen.
Soft Effects sind keine Übergänge. Wenn Sie 29 Übergangseffekte aktivieren und keine Collagen sehen, prüfen Sie den Tab Soft Effects und nicht den Tab Effects — sie werden getrennt konfiguriert, und keines schließt das andere ein.
Collage auf allen Monitoren
Jedes angeschlossene Display komponiert eigenständig und mit eigenem Timing, sodass ein Drei-Monitor-Schreibtisch drei verschiedene Collagen zeigt statt eines über den Tisch gezogenen Bildes. Der Windows-Multi-Monitor-Leitfaden behandelt die Einrichtung pro Display.
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